Professionelle Koordination im Alltag
Seit Oktober 2018 gibt es die wissenschaftliche Museumsfachstelle für den Landkreis Tirschenreuth, angesiedelt bei der ILE IKom Stiftland. Mit 1,5 Stellen ist sie zentrale Anlaufstelle für die Museen. Das Team der Museumsfachstelle gibt den Ehrenamtlichen Rückenwind: Es entwickelt museumspädagogische Angebote, organisiert Fortbildungen und übernimmt organisatorische Aufgaben, damit gute Ideen nicht an bürokratischen Hürden scheitern.
Was konkret passiert
„das zwoelfer“ bringt Leben in die Museumsarbeit: regelmäßige Museumsleitertreffen, Workshops, Beratungen zu Ausstellungen, enger Austausch mit Tourismusakteuren und gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit sind nur einige Bausteine. Zu den Aktionen gehören außerdem ein Malbuch, Broschüren, Website- und Social‑Media‑Arbeit, Newsletter, ein Museumskoffer für Schulen, das Projekt „das zwoelfer – on tour“, Museumstag und Museumsnacht sowie digitale Formate wie Videoreihen oder ein Online-Shop.
Ein Netzwerk mit regionaler Strahlkraft
Im Netzwerk sind 13 Museen vereint — von Porzellan und Glas über Burg- und Heimatmuseen bis zum Deutschen Knopfmuseum. Die beteiligten Kommunen und die ILE IKom Stiftland arbeiten dabei eng zusammen, damit die kulturellen Schätze für Einheimische und Gäste gleichermaßen erlebbar bleiben.
Träger, Finanzierung und Entwicklung
Ursprünglich startete das Projekt als dreijähriges Koordinierungsprojekt mit Anschubförderung durch die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern. Seit Oktober 2021 ist die Museumsfachstelle als feste Einrichtung durch die beteiligten Kommunen und den Landkreis finanziert.
Das Team hinter den Ideen
Die Museumsfachstelle wird von Barbara Habel (wissenschaftliche Museumsfachkraft) und Stefanie Schreiner (Assistenz & Marketing) besetzt — die beiden sind die guten Geister hinter Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit. Als ILE‑Umsetzungsbegleiter unterstützt Markus Frank das Projekt und vernetzt es mit der ILE IKom Stiftland.
Mehrwert für die Region
Das Ergebnis: gesteigerte Qualität, effizientere Abläufe und größere Sichtbarkeit der Museen — ein Gewinn für Besucherinnen und Besucher, für Schulen und für die kulturelle Identität der Region.
➡️ Mehr Informationen unter "das zwoelfer"