Diesen eine Freude zu machen, war Gegenstand eines Kleinprojektes der Heinz-Otto-Stiftung, welches durch das ILE Regionalbudget gefördert wurde. An zwei aufeinan-derfolgenden Nachmittagen wurde im Hollfelder KINTOPP je ein Film für Kinder ab sechs Jahren und für Jugendliche ab zwölf Jahren gezeigt.
Der Eintritt für Kinder und Betreuer sowie die Verpflegung zum Kinonachmittag waren frei. Die Kosten von etwa 2.000 Euro trug die Heinz-Otto-Stiftung, gefördert zu 80 Pro-zent durch die ILE Neubürg.
Zum Abschluss der Aktion trat gestern der 1. Vorsitzende der ILE, Landrat Florian Wiedemann, im Beisein verschiedener ILE-Bürgermeister, dem Vorstand der Heinz-Otto-Stiftung und Vertretern des KINTOPP-Vereins vor die Leinwand, um die Hinter-gründe der Aktion vorzustellen. „Ihr seid die Führungskräfte von morgen, die heute schon Verantwortung übernehmen“, so Wiedemann. „Macht weiter so, wir brauchen euch!“ In seiner Ansprache würdigte er auch die Arbeit der Heinz-Otto-Stiftung, die sich seit Jahren schwerpunktmäßig für die Belange der jungen Menschen in den ILE-Mitgliedsgemeinden „Rund um die Neubürg“ einsetzt. Schließlich hob er die professi-onelle und kontinuierliche Arbeit des KINTOPP-Vereins um den Vorsitzenden Martin Krapp und die Geschäftsführerin Ruth Dormann hervor. Er bezeichnetet das KINTOPP als „eine Kulturstätte im westlichen Landkreis“ und „wertvollen sozialen Treffpunkt für Hollfeld und die ganze Umgebung“.
Dem schloss sich auch der Hollfelder Bürgermeister Hartmut Stern an, der sich über die vielen bekannten Gesichter aus der regionalen Vereinslandschaft freute. An bei-den Tagen kamen über 160 Kinder und Jugendliche aus den zehn Mitgliedsgemein-den „Rund um die Neubürg“ zusammen.
Für die Integrierte Ländlichen Entwicklung (ILE) sind die sieben bayerischen Ämter für Ländliche Entwicklung zuständig. Bei ihnen beantragen die Gemeinden Begleitung und finanzielle Förderung; von Mitarbeitenden in der Behörde werden die ILEs betreut.