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Öko-Modellregion Fränkische Schweiz begrüßt chinesische Delegation

Bio-Kompetenz und internationale Vernetzung im Fokus

Gruppenbild der Delegation aus Peking
Gruppenbild mit der Delegation aus Peking
© Öko-Modellregion Fränkische Schweiz

Herzlicher Empfang und fachlicher Dialog
Bürgermeister Wolfgang Nierhoff aus Pegnitz hieß die Gäste im Bürgerzentrum Pegnitz Willkommen. Am Vormittag standen Präsentationen zur interkommunalen Zusammenarbeit und zur Arbeit der Öko-Modellregion auf dem Programm. Letztere setzt seit 2020 die Ziele der Bayerischen BioRegio-Strategie 2030 um. Zunächst erläuterte Michael Breitenfelder die Grundsätze der ILE Wirtschaftsband A9 sowie die Hintergründe der Entwicklung der Öko-Modellregion Fränkische Schweiz. Laura Pircher stellte die vielfältigen Aktivitäten vor, zu denen unter anderem Bio-Erlebnistage, die Vernetzung regionaler Akteure und der Aufbau von Wertschöpfungsketten in der Region gehören. Die Teilnehmenden zeigten besonders großes Interesse an den Fördermöglichkeiten für Bio-Betriebe sowie an der Verwendung von bioregionalen Produkten in Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung.
Abschließend stellte Sebastian Wolfrum vom Bayerischen Kompetenzzentrum für Ernährung seinen Wirkungsbereich und globale Ernährungstrends vor.

Praxisbeispiele überzeugen
Am Nachmittag führte die Exkursion die Delegation ins Schullandheim Pottenstein, wo Küchenleiter Wolfgang Kress demonstrierte, wie eine Gemeinschaftsküche mit ökologischen Zutaten schmackhafte Gerichte zubereitet. Er erläuterte zudem, wie die Einrichtung die Bio-Zertifizierung im letzten Jahr erreichte. Abschließend besuchten die Gäste die Brauerei Pfister in Weigelshofen. Hier wurde anschaulich gezeigt, wie regionale Wertschöpfungsketten im Bereich Bio-Braugerste funktionieren, und es wurden interessante Einblicke in die Herstellung von Bio-Bieren geboten.

Ausblick
Die Öko-Modellregion Fränkische Schweiz freut sich auf die Fortsetzung des Dialogs und auf den weiteren Austausch. „Der Besuch war für beide Seiten sehr wertvoll und hat gezeigt, wie wichtig der globale Austausch von Wissen und bewährten Verfahren ist“, betont Laura Pircher.

Hintergrund
Für die Integrierte Ländlichen Entwicklung (ILE), sind die sieben bayerischen Ämter für Ländliche Entwicklung zuständig. Bei ihnen beantragen die Gemeinden Begleitung und finanzielle Förderung; von Mitarbeitenden in der Behörde werden die ILEs betreut.

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