Vertreten wurde die Heimatenergie FMB GmbH durch den Geschäftsführer Bürgermeister Holger Bär und die ILE-Umsetzungsbegleitung Carina Hein. Unterstützt wurden sie dabei von Herrn Tobias Alt vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken. Gemeinsam stellten sie die bisherigen Projekte und die Entwicklung der Gesellschaft vor. Ein besonderer Blickfang am Stand war ein eigens gestaltetes Quartett. Die acht bislang realisierten Photovoltaikanlagen auf kommunalen Dächern wurden jeweils auf einer eigenen Spielkarte dargestellt. Die originelle Idee stieß bei vielen Besucherinnen und Besuchern auf Interesse und bot einen gelungenen Gesprächseinstieg. Von einem vollständigen Quartett mit 32 Karten und regionalen Energieprojekten darf derzeit zwar noch geträumt werden – die ersten acht Karten stehen jedoch bereits für die ersten erfolgreichen Projekte der Heimatenergie.
Gleichzeitig bot die Veranstaltung Gelegenheit zum Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kommunen, Behörden und Institutionen. Die dabei gewonnenen Impulse sollen nun in die weitere Entwicklung der Heimatenergie einfließen.
Die von der Regierung von Oberfranken veranstaltete Regionalkonferenz dient seit vielen Jahren als Plattform für Information, Vernetzung und Erfahrungsaustausch rund um die kommunale Energiewende. Im Mittelpunkt standen auch in diesem Jahr konkrete Praxisbeispiele, Fördermöglichkeiten und Unterstützungsangebote für Kommunen.
Die Präsentation der Heimatenergie auf der Regionalkonferenz zeigte, dass die junge Gesellschaft bereits heute als gelungenes Beispiel interkommunaler Zusammenarbeit wahrgenommen wird und mit ihren ersten Projekten einen Beitrag zur kommunalen Energiewende leistet.
Hintergrund:
Für die Integrierte Ländlichen Entwicklung (ILE) sind die sieben bayerischen Ämter für Ländliche Entwicklung zuständig. Bei ihnen beantragen die Gemeinden Begleitung und finanzielle Förderung; von Mitarbeitenden in der Behörde werden die ILEs betreut.